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Kongress

 

  • Multiples Myelom

    Die Innovation der letzten Jahre hat beim Multiplen Myelom längst in der Erst­linientherapie Einzug gehalten. So wurden die EHA-ESMO Guidelines im Januar entsprechend angepasst. Der gegen CD38 gerichtete monoklonale Antikörper Daratumumab sowie neue Kombinationen bewährter Wirkstoffe wie Bortezomib sind aus der Behandlung des neudiagnostizierten Multiplen Myeloms nicht mehr wegzudenken...

  • Metastasiertes kolorektales Karzinom

    Mit einer medianen Überlebenszeit von etwa zwei Jahren ist die Prognose beim metastasierten kolorektalen Karzinom nach wie vor schlecht. Neue therapeutische Optionen brachten in den letzten Jahren zwar eine leichte Verbesserung, doch grosse Durchbrüche blieben aus. Auch an der diesjährigen ASCO Jahres­tagung ging es vor allem ums Detail. Und dennoch wurden einige spannende...

  • Nierenzellkarzinom

    Zum Nierenzellkarzinom wurden an der diesjährigen ASCO Jahrestagung einige spannende Studien präsentiert. Insbesondere bei den lokalisierten Tumoren könnte sich die klinische Praxis in naher Zukunft ändern. Erstmals scheint mit Checkpoint-Inhibitoren nämlich eine wirksame Option für die adjuvante Therapie gefunden zu sein. Und auch in der Erst- und Zweitlinienbehandlung des...

  • Lungentumore

    Unter den etwa 200 Abstracts zur thorakalen Onkologie fanden sich am diesjährigen ASCO Annual Meeting vor allem zum nicht-kleinzellige Lungenkrebs (NSCLC) spannende Neuigkeiten. Mit immuntherapeutischen Optionen in ­immer früheren Behandlungslinien und neuen zielgerichteten Therapien bei Vorliegen einer Driver Mutation könnten sich schon bald einige Türen auftun. ...

  • Depression im Alter

    Depressive Störungen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen, an denen auch viele ältere Menschen leiden. Heutzutage geht man von einem biopsychosozialen Erklärungsmodell aus. Neben Psychotherapie und allgemeinen psychosozialen Massnahmen können auch geriatrische Patienten von einer Therapie mit Antidepressiva profitieren. Dabei ist eine sorgfältig auf den einzelnen...

  • Gicht

    Früher als «Krankheit der Könige» bezeichnet, ist Gicht heute wohlstandsbedingt eine Volkskrankheit. Die genetische Veranlagung für die Stoffwechsel­störung wird zwar vererbt, für einen Ausbruch kommen aber verschiedene Bedingungen zusammen. So fördern z.B. Übergewicht und eine fettreiche, opulente Ernährungsweise den Ausbruch erheblich.

  • Non-resolving Pneumonie

    Die Lungenentzündung ist nach wie vor eine häufige und tödliche Infektionskrankheit. Knapp 40’000 Patienten werden jährlich in der Schweiz wegen einer Pneumonie stationär behandelt, gut 1000 Personen sterben jedes Jahr an den Folgen dieser Erkrankung. Meistens kann die Diagnose mithilfe von Klinik, Röntgen und Labor einfach gestellt werden und die Pneumonie heilt unter Antibiotika-Gabe...

  • Exogen allergische Alveolitis

    Die exogen allergische Alveolitis (EAA) ist an sich bereits eine sehr seltene Erkrankung. Wenn wir über häufige und seltene Auslöser einer EAA sprechen, haben wir es also mit sehr geringen Fallzahlen zu tun. Hinzu kommen starke regionale und berufsbedingte Unterschiede. Ein Experte erklärte, wie man den Auslösern der Erkrankung am besten auf die Spur kommt.

  • Sportverletzungen

    Über- oder Fehlbelastung sowie Verschleiss können die Sehne oder den Sehnenansatz akut beeinträchtigen. In der Folge treten Funktionseinbussen und Schmerzen auf. Bleibt eine Tendinopathie unbehandelt, kann es zu Haltungsschäden und Gelenkverschleiss kommen. Zu den Therapiezielen zählt neben Schmerzlinderung, die Förderung der Regeneration des Gewebes und die Wiederherstellung der...

  • CAR-T-Zell Therapie

    Mit der zunehmenden klinischen Anwendung von CAR-T-Zellen sind die praktischen Aspekte der Therapie ein immer grösseres Thema. Welche Patienten sollen ausserhalb klinischer Studien eine Behandlung mittels CAR-T-Zellen erhalten? Was ist der optimale Umgang mit den Nebenwirkungen? Und wie kann die Wirksamkeit der Therapie maximiert werden? Diese und weitere Fragen wurden am diesjährigen...

  • Idiopathische Lungenfibrose

    Für die medikamentöse Therapie der idiopathischen Lungenfibrose (IPF) stehen zurzeit zwei antifibrotisch wirksame Medikamente zur Verfügung: Pirfenidon und der Tyrosinkinase-Inhibitor Nintedanib. Therapieunverträglichkeiten sind selten, kommen aber vor. Die Option, in solchen Fällen zwischen den beiden Wirkstoffen zu wechseln, war bislang jedoch wenig erforscht.

  • Schweres Asthma

    Ein Teil der Patientinnen und Patienten mit schwerem eosinophilem Asthma bronchiale zeigt unter einer IL-5-Antikörper-Therapie nur unzureichende Effekte. Die Umstellung auf einen IL-5-Rezeptor-Antikörper kann unter bestimmten ­Voraussetzungen Erfolg versprechen. In einer aktuelle Studie wurde untersucht, wer von einem Wechsel besonders profitiert.