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Hämatologie

 

  • Kardio-renales Syndrom

    Eisenmangel bei kardio-renalen Patienten ist keine Bagatelle. Die chronische Herzinsuffizienz beispielsweise ist nicht nur eine häufige Erkrankung, sondern auch oft mit Eisenmangel assoziiert. Das wiederum hat Auswirkungen auf die Prognose. Denn Hospitalisierungs- und Mortalitätsraten sind eng mit dem Eisenstatus dieser Patienten verbunden. Eine frühzeitige und leitliniengerechte...

  • Nicht-infektiöse Komplikationen nach HSZT

    Die hämatopoetische Stammzelltransplantation (HSZT) kommt bei Multipler Sklerose als ultima ratio zum Einsatz. Der Neustart des Immunsystems ist auf Heilung ausgerichtet, birgt aber starke Nebenwirkungen. Sowohl infektiöse als auch nicht-infektiöse Lungenkomplika­tionen können zu verstärkter Morbidität und Mortalität führen. ­Zuletzt wurden Erfolge bei der Prophylaxe und Behandlung...

  • Rezidiviertes/refraktäres Multiples Myelom

    Die Prognose beim rezidivierten und refraktären Multiplen Myelom (RRMM) ist nach wie vor düster. An der Jahrestagung der American Society of Hematology (ASH) wurden nun Daten präsentiert, die leise Hoffnung für zukünftige Behandlungsmethoden wecken. Im Zentrum stand unter anderem ein neuer Angriffspunkt: Das BCMA Molekül.

  • Nicht-infektiöse Komplikationen nach HSZT

    Die hämatopoetische Stammzelltransplantation (HSZT) ist eine etablierte Behandlung für eine Vielzahl von malignen und nicht-malignen Erkrankungen. Jedoch können sowohl infektiöse als auch nicht-infektiöse Lungenkomplikationen zu verstärkter Morbidität und Mortalität bei den Patienten führen. Zuletzt wurden Erfolge bei der Prophylaxe und Behandlung infektiöser Komplikationen erzielt....

  • Nicht Chemotherapie-induzierte Neutropenie

    Die Neutropenie ist als eigenständiges Krankheitsbild, aber auch als Begleiterscheinung vieler Erkrankungen und als unerwünschte Arzneimittelwirkung ein häufiger Gast in der Praxis. Die damit einhergehende Infektanfälligkeit kann in vielen Fällen eine Herausforderung darstellen. Ein gutes Management beugt gefährlichen Konsequenzen vor.

  • Myelofibrose

    Mit der Einführung des Januskinase (JAK)-Inhibitors Ruxolitinib hat sich die Therapie der Myelofibrose in den letzten Jahren dramatisch verändert. Dennoch ist weitere Innovation gefragt, insbesondere in der zweiten Linie. Am letzten ASH Annual Meeting im Dezember 2020 wurden vielversprechende Daten zu neuen Behandlungsmöglichkeiten präsentiert.

  • Prognose der chronischen lymphatischen Leukämie

    Valide prognostische und insbesondere prädiktive Marker können in der Behandlung von Krebserkrankungen eine entscheidende Rolle spielen. Mit der Entwicklung neuer therapeutischer Optionen zur Behandlung der chronischen lymphatischen Leukämie (CLL) befindet sich auch die Risikostratifizierung in stetem Wandel.

  • Eisenmangel

    Eisenmangel stellt in der Hausarztpraxis ein häufiges Problem dar und kann über die gesamte Lebensspanne eines Menschen auftreten. Die Gründe sind vielfältig, genauso wie die Symptome, die ein defizitärer Eisenwert hervorrufen kann. Bei welchen Patienten ein genauerer Blick lohnt, welche Herausforderungen in der Diagnostik bestehen und wie Eisen effektiv substituiert werden kann,...

  • CAR-T Cells

    Bei der rasanten Entwicklung neuer Therapiemöglichkeiten in der Onkologie hat die Immuntherapie einen hohen Stellenwert. So sind auch CAR T-Zellen ein vielversprechender Ansatz zur Behandlung fortgeschrittener Krebserkrankungen. Insbesondere in der Therapie von Lymphomen und ALL werden diese schon heute eingesetzt. Die Behandlung mit der eigenen, scharf gemachten Immunzelle weckt...

  • Sideropenie

    Weltweit stellt Eisenmangel die häufigste Mangelerkrankung dar. In Europa liegt die Prävalenz bei 5–10% und ist mit rund 50% eine der häufigsten Ursachen einer Anämie. Ein Ungleichgewicht zwischen Bedarf und Aufnahme führt zunächst zu einem Speichereisenmangel, kommt es zu einer unzureichenden Versorgung der erythropoetischen Vorstufen, führt dies zu einer eisendefizitären Erythropoese...

  • Paroxymale Nächtliche Hämoglobinurie (PNH)

    Der erste zugelassene langwirksame Komplement Inhibitor für Patienten mit PNH, Ravulizumab, wurde vom Bundesamt für Gesundheit zur landesweiten Erstattung bewilligt. Somit erhalten erwachsene PNH-Patienten in der Schweiz Zugang zu dem neuen Behandlungsstandard, dessen Wirkung acht Wochen Anhält und den Patienten dadurch mehr privaten Freiraum bietet.

  • COVID-19

    Im Rahmen des diesjährigen Swiss Oncology and Hematology Congress (SOHC), der vom 18. bis zum 21. November erstmals vollständig virtuell stattfand, präsentierte PD Dr. med. Bernhard Gerber, Leitender Arzt Hämatologie am Regionalspital Bellinzona, Erfahrungen und Erkenntnisse im Umgang mit der Koagulopathie bei COVID-19. Von vorderster Front berichtete er über die Situation im...