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Gynäkologie

 

  • Fortgeschrittenes high-grade seröses Ovarialkarzinom

    Als erster und einziger PARP-Inhibitor wurde Olaparib kürzlich durch die swissmedic für die Erstlinien-Erhaltungstherapie bei Patientinnen mit fortgeschrittenem, HRD-positivem Ovarialkarzinom zugelassen. Die Zugabe von Olaparib zu Bevacizumab führte in der Zulassungsstudie zu einer wesentlichen Verbesserung des progressionsfreien Überlebens (PFS) bei konsistentem...

  • Hormonrezeptor-positives Mammakarzinom

    Der GnRH-Agonist Triptorelin wird bereits seit längerem erfolgreich in verschiedenen Bereichen eingesetzt, unter anderem zur Behandlung des hormonabhängigen Prostatakarzinoms. Neu ist das Medikament auch für die adjuvante Therapie des Hormonrezeptor-positiven Brustkrebses im Frühstadium zugelassen und wird seit dem 1. Dezember 2020 von den Krankenkassen vergütet.

  • Triple-negatives Mammakarzinom der Stadien I–III

    Während zielgerichtete Therapien auf dem Vormarsch sind, gibt es nach wie vor auch Tumoren, welche von dieser Entwicklung (noch) nicht profitieren können. Ein solcher ist das triple-negative Mammakarzinom. Doch auch hier werden fernab von Targeted Therapies laufend neue Erkenntnisse gewonnen. So scheint beispielsweise die Immuntherapie mit Checkpoint-Inhibitoren eine vielversprechende...

  • Interdisziplinäres Therapiemanagement

    Obwohl sich die Prognose für Ovarialkarzinom-Patientinnen in den letzten Jahren verbessert hat, ist es noch immer der tödlichste gynäkologische Tumor [1, 2]. Der Gynäkologe Prof. Dr. med. Andreas Günthert und die Onkologin Dr. med. Désirée Gassmann geben im Video-Interview eine Einschätzung zur aktuellen Situation von Patientinnen mit Ovarialkarzinom und beleuchte dabei auch die Auswirkungen...

  • Therapie des metastasierten HER2-positiven Mammakarzinoms

    In den letzten Jahren konnte die Prognose des metastasierten, HER2-positiven Mammakarzinoms durch die Entwicklung neuer Wirkstoffe wie dem Antibody-Drug Konjugat (ADC) Trastuzumab-Deruxtecan und dem gegen HER2 gerichteten Tyrosinkinaseinhibitor Tucatinib deutlich verbessert werden. Und zwar so sehr, dass am San Antonio Breast Cancer Symposium 2020 gar einen kurativer Behandlungsansatz...

  • Mammakarzinom

    Das Mammakarzinom ist der häufigste maligne Tumor der Frau. Die Prognose der Patientinnen wird vor allem vom Stadium und von der Biologie der Erkrankung bestimmt. ­Innovative Therapeutika und neue Behandlungsschemata waren Schwerpunktthemen dieses Kongresses.

  • Venöse Thromboembolien

    Venöse Thromboembolien (VTE) stellen die dritthäufigste kardiovaskuläre Erkrankung in Mitteleuropa dar. Sie manifestieren sich in etwa zwei Drittel der Fälle als tiefe Venenthrombose und in etwa einem Drittel mit den Symptomen einer Lungenembolie. Während des reproduktionsfähigen Alters erleiden Frauen häufiger VTE-Ereignisse als gleichaltrige Männer.

  • Tumor-Profiler-Studie

    In einer Studie mit Patienten der Universitätsspitäler Zürich und Basel untersuchen Forschende umfassend und äusserst präzise die molekularen und funktionellen Eigenheiten von Tumoren. Damit sollen Ärztinnen und Ärzte besser bestimmen können, welche Behandlung besonders gut auf die Krebserkrankung eines Patienten abgestimmt und damit wirksam ist.

  • Geburtshilfe

    Die Geburt eines Menschen zählt zweifelsohne zu den Schlüsselmomenten des Lebens. Um Gebärende flächendeckend auf hohem Niveau, sprich auf Basis wissenschaftlicher Empfehlungen und möglichst fraubezogen betreuen zu können, wurde von der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V. (AWMF) nun die erste S3-Leitlinie zu diesem Thema im deutschsprachigen Raum...

  • SARS-CoV-2-Impfung für stillende Mütter

    Wenngleich eine grundsätzliche Routineimpfung aller Stillenden derzeit nicht empfohlen wird, überwiegt bei Stillenden mit erhöhtem COVID-19-Risiko der potenzielle Nutzen die Bedenken hinsichtlich der Sicherheit. Darauf verweisen die Deutsche Gesellschaft für Perinatale Medizin e. V. (DGPM) und die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e. V. (DGGG) in Zusammenarbeit mit der...

  • Forscher entdecken neuen Zusammenhang

    Eierstockkrebs ist die fünfthäufigste krebsbedingte Todesursache bei Frauen, vor allem weil er in der Regel spät entdeckt wird, früh in den Bauchraum metastasiert und die verfügbaren therapeutischen Wirkstoffe meist nur vorübergehend wirken. Neue Therapieansätze sind daher dringend erforderlich. In einem von der Wilhelm Sander-Stiftung geförderten Forschungsprojekt hat eine Marburger...

  • Ovarialtumoren

    Die Behandlung des Ovarialkarzinoms befindet sich mit der fortlaufenden Entwicklung neuer Medikamente wie PARP Inhibitoren im steten Wandel. Mit zunehmender Erfahrung im Einsatz dieser Substanzen entstehen hochaktuelle Fragestellungen wie jene nach möglichen Kombinations- und Anschlusstherapien. Auch bezüglich der optimalen Operationsmethode bei Ovarialtumoren, deren Indikationen und...